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Ein Teller Buntes

Endlich! Das Gesetz ist geschnürt und wartet aufs obligatorische Durchwinken. Die Bayern haben zwar noch so ihre Zweifel, aber unsere Kinder sind gerettet und gewisse Politiker, die sich bislang am wehementesten für dieses Glanzstück der deutschen Legislative zu Wort gemeldet haben, können sich nun in guter vorweihnachtlicher Tradition, neuen Taten... Lächerlichkeiten... überzogenen, unwirksamen und an der Lebensrealität vorbeizielenden Machtphantasien zur Bevormundung der Bürger hingeben, die dann gegen alle Vernunft bald sicher auch in einem Gesetz landen. Damit das bisher Beschlossene auch ordnungsgemäß durchgesetzt werden kann, wird man natürlich auch 'moderne Methoden der Strafermittlung' nutzen müssen, denn "Kinderschutz geht vor Datenschutz", wie Roland Profalla gleich mal kommentierte, damit mal schnell klar wird, wo die Reise hingeht.


Ich freue mich drauf schon bald in einem sicheren, fröhlichen Staat zu leben, in dem man sich frei entfalten kann, solange man immer genau drüber nachdenkt dass man gerade nicht ein unsinniges Gesetz bricht oder einen falschen Satz ohne gute Kryptographie kommuniziert (solange die noch erlaubt ist, schließlich geht es ja nicht an, dass Terroristen geheime Absprachen treffen können). Ganz so wie in den "guten" alten Zeiten; nur eben mit moderneren Mitteln im Hochglanzkostüm des Kapitalismus, wo Freiheit über Konsum definiert wird.


apropos Konsum: Frohe Weihnachten!
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Kategorie Schünemann

Herzlichen Glückwunsch Uwe Schünemann. Niedersachsens IM hat es geschafft in meinem Blog seinen eigenen tag zu bekommen, der nun schon das dritte mal(tags rückwirkend angebracht) neben den Schlagworten "Opium" und "Dummheit" prangt. Herr Schünemann hat zwar lange gebraucht, aber wieder einmal zielsicher mit einem Schnellschuss (..naja... ein lange "überlegter" Schnellschuss halt) bretterhart an der Realität vorbei aufs vermeindliche Triggerzentrum der Wählerschaft geballert. Nachdem Herrn Beckstein, der bereits am 5.12. ähnliche Legeslativreflexe zeigte, mittlerweile mit besänftigenden Worten mühselig erklärt wird, dass man das Problem der Schoolshootings nicht dadurch lösen kann, dass man alle Computerspieler einsperrt, hat nun IM Schünemann im Marktschreierstil noch eins draufgepackt und fordert 2Jahre Haft für "Killerspiele". Doch damit nicht genug. Er will auch gleich die USK abschaffen um "das Wirrwarr beim Medienschutz" zu beenden, denn die Überprüfung von Computerspielen müsse in "rein staatlicher Hand" liegen. Dann werden die ganzen bösen Spiele bestimmt viel besser und schneller verboten! Gerade um das "Gewirr" zu beenden ist die USK doch seinerzeit erst als "quasi-staatliche" Instanz berufen worden.

Ich persönlich finde ja, man sollte direkt knallhart die Todesstrafe dafür verhängen. Dann finden sicher keine Amokläufe an Schulen mehr statt; allein schon aus Mangel an Schülern. Überhaupt geht es Deutschland insgesamt dann bestimmt besser, wenn erstmal die ganzen Dummen, die sich bei Killerspielen erwischen lassen von der Strasse verschwinden. Wieder Platz im Bus, kein Stau auf den Strassen oder an den Supermarktkassen mehr, die Arbeitslosenzahlen sinken rapide usw.usw.

Wieso hab ich eigentlich das Gefühl, dass ich mich hier wiederhole!?....
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Reduktion von Gesellschaftsproblemen

Hach, wie einfach doch die Welt funktioniert, wenn es nach den anspruchslosen Denkmustern so mancher Politiker geht [ja, es ist wieder unser "guter Freund" IM Schünemann]. So muss nach dem neuesten Amoklauf, der sich in eine ganze Reihe früherer Frustrationstaten an Schulen in den USA, Canada aber auch hierzulande einreiht, natürlich wieder mit medienwirksamen Aktionismus seitens der Politik reagiert werden. So ist es quasi schon Tradition nach Schul-Amokläufen, neben anderen obskuren Forderungen, reflexartig ein Verbot von "Killerspielen" zu fordern ohne auch nur ansatzweise über die wahren Hintergründe informiert zu sein oder sich gar dafür zu interessieren. Wozu auch? Der Täter ist ja schliesslich bei der Aktion draufgegangen und so braucht man sich auch nicht mehr näher mit ihm und seinen Motiven auseinander zu setzen. In den USA greiffen ähnliche Mechanismen. Dort wird von den "Linkeren" die Gelegenheit genutzt auf die frei verfügbaren Waffen im Land einzudreschen, während die "NRA-Reps" dazu tendieren Schock-Rockern ala Marilyn Manson den schwarzen Peter zuzuschieben, der mit seinen provokativ-kritischen Texten die Jugend verderbe. Eigentlich wollte ich diesen Arktikel schon gestern verfassen, dachte mir dann jedoch, dass die Politik, 5Jahre nach Erfurt und zahlreichen Studien zu dem Thema, aus dem diesem Kindergarten entwachsen sei. Ich habe mich wohl geirrt. Vermutlich wird sich erst wenn die unwichtigen und überzogenen Forderungen nach einem grundsätzlichen Verbot jeglicher Gewaltdarstellung in allen Medien in die Tat umgesetzt sind, die Erkenntsniss breitmachen, dass diese nicht Schuld an dem Phänomen der amoklaufenden Schüler sind und man wohl doch eher auf die gesellschaftlichen und schulischen Probleme, wie fehlende Perspektive, Mobbing u.Ä., der (potentiellen) Täter schauen muss. Im Gegenteil: Man wird vermutlich feststellen, dass die Gewalt zunehmen wird, da der Katharsiseffekt, den Gewaltdarstellungen in Medien und vor allem in Computerspielen mit sich bringen, fehlt. So, ich geh jetzt ne Runde Postal2 zocken um mich abzureagieren....


[Update]
Selbst die USK scheint ein wenig "angepisst" über die derzeit aufkeimende Debatte um Computerspiele zu sein.
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Gefahrenpotentiale

Es ist soweit. Der Generalverdacht gegen Moslems wurde von offizieller Seite offen ausgesprochen. Wurde auch langsam Zeit! Jetzt muss aber auch gehandelt werden um dieser Bedrohung Herr zu werden. Als Sofortmaßnahme sind alle Grenzen für Menschen islamischen Glaubens zu schließen. Desweiteren gab es ja auch schon vor etwa einem Jahr einen vernünftigen Vorstoß des niedersächsischen IM Schünemann, dass diese Gefahrenpotentiale in Sicherungshaft genommen oder wenigstens ihr Aufenthaltort mittels elektronischer Fußfesseln permanent überwacht werden solle. Dies sollte nun dringend umgesetzt werden. Damit die gefährlichen Individuen auch von der Bevölkerung direkt erkannt werden können, sollten ab sofort ausserdem alle Moslems ein deutliches Zeichen offen sichtbar an der Kleidung tragen. Ich schlage hier den Sichelmond vor, mit dem sich die islamistischen Subjekte identifizieren können ohne sich herabgesetzt fühlen zu müssen und der auch von guten Christenmenschen schnell erkannt und zugeordnet werden kann:
Islamistenmond
Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen und es zu weiteren Gefährdungen kommen muss die islamische Bevölkerung als Endlösung von der europäischen Rasse getrennt und ausgesondert werden. So könnte man ihnen zum Beispiel eine eigene Stadt in unbesiedelten Gebieten in Ländern der EU-Osterweiterung schenken. Sicherheit geht schliesslich vor.
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