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Politik der sozialen Kälte

Was viele aufmerksame Beobachter schon seit langem prophezeien wird nun endlich ganz offen debattiert: Die endgültige Abschaffung des Sozialstaates.
Was bisher von der Politik immer als "notwendiger Wandel zur Erhaltung des Sozialstaates" oder als "Umbau der Sozialkassen" deklariert wurde hat nach wie vor nur ein Ziel, dass nun offen diskutiert werden darf. Der, auch an dieser Stelle schon vorhergesagte, Zusammenhang zwischen der zunehmenden Abschaffung von Solidarität auf der einen und der zunehmende Ausbau des "Antiterror"-Staates auf der anderen Seite, wird bald auch sein wahres Gesicht offenbaren, wenn deutlich wird, dass all diese Maßnahmen (Videoüberwachung, Biometrische Datenerfassung, Onlinedurchsuchungen etc.pp.) sich in erster Linie nicht gegen die "pösen Islamisten" sondern gegen die benachteiligten Bürger, die über kurz oder lang den Aufstand proben werden, gerichtet sind. Sehr schön ins Bild dieser Meldung passt auch der Kompromiss zum Bleiberecht, über dessen Problematik, dass etwa 150000 "Null-Euro-Jobber" auf den Arbeitsmarkt strömen werden ich mich bereits ausgelassen habe und die Unternehmenssteuerreform. Naja, irgendwo müssen die Milliarden, die die Konzerne so anhäufen ja herkommen. Der freie Markt frisst den Staat und seine Bürger, die Natur und schlussendlich sich selbst langsam aber sicher auf.
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kurzinfo: Schäubles Welt...
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Billige Arbeitskräfte

eins, zwei, drei für Beckstein, wer nicht schafft wird weg sein...
Schnell mal schauen, ob ich nicht noch irgentwo nen paar verzweifelte Duldungsopfer finde, die sich für nen symbolischen Euro von mir in den Arsch ficken lassen. Dafür kann ich ja dann nen paar aufmüpfige Gewerkschaftsangehörige rausschmeissen und spare auch noch ordentlich Lohnkosten.
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Arbeitsmarkt im Aufschwung

Dass sich derzeit eine "Entspannung auf dem Arbeitsmarkt" abzeichnet, hat jedoch anscheinend weniger damit zu tun, dass die Witschaft floriert sondern vielmehr damit, dass die Unternehmen langsam aber allmählich merken, dass sie zu viele Leute rausgeschmissen haben und sich deshalb jetzt mit glorreichem Medienecho als Retter der Nation darstellen können, wenn sie ein paar hundert "neue Jobs" schaffen.
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