Klitzekleiner Datenskandal
Kleine Callcenter.... soso... klar... wer auch sonst, wenn nicht ein kleines Callcenter kann die Bankdaten von 21Millionen Bundesbürgern sammeln, die teilweise mit Kontobewegungen vorlagen. Ich hatte neulich auch so einen Anruf, wo ich meine Kontoauszüge vorgelesen habe......
Für wie beschränkt wird der Durchschnittsdeutsche mittlerweile eigentlich gehalten, dass man sich ernsthaft solche Beleidigungen des gesunden Menschenverstandes antun muss!?
21Millionen Bundesbürger... das ist mehr als 1/4 der kompletten deutschen Bevölkerung.
21Millionen... das ist etwa die Hälfte aller Erwerbstätigen Deutschen.
Diese 21Millionen Datensätze sollen nun also in einem nicht näher benannten "kleinen Callcenter" zusammengetragen worden sein.... WOHL KAUM.
So, nun bemühen wir mal unseren eigenen Kopf und denken mal ganz scharf nach, wo die Adress- und Bankdaten von 21Millionen Deutschen zusammenlafen können. Da bleibt, wenn man sich nicht abenteuerliche Sammelgeschichten ausdenkt, nicht sehr viel übrig.
Meine Überlegungen kamen auf ganze DREI Verdächtige:
1. Das (Finanz-)Amt
2. Die SchuFA
3. Die Telekom/T-Mobile
sollte einem Leser noch ein weiterer möglicher Kandidat einfallen, so möge er bitte in den Kommentaren genannt werden.
Die zweitbrennenste Frage die sich stellt ist: Welche Daten von MIR liegen dort offen. Meiner Meinung nach müssen diese Daten schnellstmöglich an behördlicher Stelle personalisiert zur Einsicht freigegeben werden, ähnlich wie es z.B. mit den Stasi-Akten geschehen ist.
Als drittes muss auch an dieser Stelle erneut die Frage aufgeworfen werden: Wie viel noch? Wie viele Daten müssen noch in der freien Wildbahn auftauchen, bis unsere Regierung und allen vor weg unser IM Schäuble zur Besinnung kommen und ihre Allmachtsphantasien von der Totalüberwachung ad acta legen und stattdessen den Datenschutz stärken, anstatt ihn auszuhöhlen und auf mittlere bis lange Sicht quasi abzuschaffen!?

