kurzinfo: Eigentor und Spendenhoch
Wieder einmal hat sich ein Politiker dank seines Umgangs mit den neuen Medien bis auf die Knochen blamiert. Wie abzusehen war, hat dieser juristische Stunt das Gegenteil von dem bewirkt, was er laut offizieller Darstellung bewirken sollte. Die Seite war trotz Sperrung der .de-Domain natürlich weiterhin über die kalifornischen Server der Wikipedia erreichbar, die nunmal nicht von der deutschen Exekutive betroffen sind. Mittlerweile tut ihm alles Leid und der Ex-Stasi-Mann rudert zurück. Es wird wohl noch einige Zeit brauchen, bis die neue Logik und Chancen die das Internets bietet, umfassend Einzg in die Köpfe der Menschen und isbesondere in die der Politiker gehalten haben und die Auswüchse dieses überholten Denkens endgültig ad acta gelegt werden können.
Vorerst kann Wikimedia Deutschland sich dank dieses faux pas über ein deutlich erhöhtes Spendenaufkommen freuen. So hat der wehrte Herr Heilmann unterm Strich sogar eine Wirkung erzielt, die die Mehrheit seiner Parteigenossen begrüßen dürfte :)
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