Justizia drück ein Auge zu
Wie schon im November vergangenen Jahres hat die deutsche Justiz wiedereinmal bewiesen, dass manche Menschen doch etwas gleicher sind als andere. So wurde Peter Hartz, der mit seinen Vorschlägen, den entsprechenden Gesetzen seinen Namen verlieh und maßgeblich an der Verarmung des "abgehängten Prekariats" beteiligt ist, nun innerhalb von zwei Tagen unter sehr dubiosen Umständen für seine Veruntreuung von Geldern in Millionenhöhe verurteilt. Zusammenfassend ist ihm im Prozess quasi mit erhobenem Zeigefinger gesagt worden, dass es nicht ganz legal war was er da gemacht hat und dass man ihn ja nun auch bestrafen müsse. Wenn der Peter nun aber gleich alles zugibt, dann muss er nur ein bisschen was von seinem Taschengeld abgeben und muss die nächsten zwei Jahre etwas genauer drauf achten, ob das was er tut richtig oder falsch ist und damit ist es dann vergessen. Unbestätigten Berichten zufolge gab's nach der Verhandlung dann noch nen Lolli für alle Anwesenden und alle durften früh ins Bettchen.
Zum Vergleich: Die Strafe ist ähnlich bemessen wie die, die ein Jugendlicher bekommt, wenn er beim Kiffen erwischt wird.
Zum Vergleich: Die Strafe ist ähnlich bemessen wie die, die ein Jugendlicher bekommt, wenn er beim Kiffen erwischt wird.
Kommentare
300000 Euro für's Kiffen? Gut, dass das bei mir inzwischen verjährt sein dürfte...
und die Tagessätze nach dem Einkommen. Das dürfte bei Peter Hartz nicht gerade gering ausfallen.
25000 Euro monatlich nach eigener Auskunft. Womit es sich bei der Geldstrafe um ein Jahreseinkommen handelt. Also 360 Tagessätze und das ist die Höchststrafe (vgl. StGB §40).
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