NSA ist Mitentwickler von Windows Vista
Gerüchte um mögliche Backdoorfunktionen in Windows sind ein alter Hut und fast solange wie es Windows gibt von mehr oder weniger glaubwürdigen Verschwörungstheoretikern immer wieder gern aufgegriffen. Neu ist jedoch, dass Microsoft eine Beteiligung der NSA am Entwicklungsprozess offen zugibt. Jeder der nicht völlig mit dem Klammerbeutel gepudert ist, sollte spätestens jetzt aufhören Windows in sämtlichen Bereichen einzusetzen wo Daten vorkommen, die er nicht 1:1 als Kopie an die US-Behörden schicken will. Das Vista nur solange läuft, wie es regelmäßig ans Internet gehängt wird und nach Hause telefonieren darf und in den USA der Export von starker Kryptographie (also quasi alles was die NSA nicht knacken kann) unter Strafe steht, passt da auch mehr als gut ins Bild. Solange es keine internationalen Abkommen zur Verfolgung von Raubkopien gibt, kann es dem deutschen Durchschnittsdummbatz, der Windows auf seinem PC hat und damit seine Briefe schreibt, seine Steuererklärung formuliert und ein paar Spiele spielt relativ egal sein. Was aber keineswegs egal sein sollte ist die Tatsache, dass hiesige Behörden und Firmen, die sehr wohl Geheimnisse vor den USA haben dürften, eben auch (jenes) Windows einsetzen (werden) weil gewisse Entscheidungsträger einfach dumm sind. Aber was will man von Leuten erwarten, die sogar die IT-Infrastruktur der Bundeswehr von einem US-Konzern aufrüsten lassen!? Immerhin ist Siemens auch noch mit im Boot. Wenigstens ein kleines Trostpflaster für die deutsche Wirtschaft und Sicherheit.
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