Bespitzelung vs. technische Inkompetenz
Ich musste mich soeben über mich selbst wundern. Ich hatte das Thema mitbekommen aber tatsächlich noch keinen Beitrag dazu geblogt. Dies sei hiermit nachgeholt.
Wie es schon vor einiger Zeit durch die Presse ging, erwägen ebenso wie die schweizer auch die deutschen Exekutivbehörden den Einsatz von Schadsoftware zur "Verbrechensbekämpfung". Dass dabei in Deutschland ein solches Vorhaben keine juristische Grundlage besitzt und selbst eine legislative Legitimation unwahrscheinlich sein dürfte, scheint dabei nicht weiter zu stören. Zum Glück kann der "gläserne Bürger" sich aber darauf verlassen, dass den staatlichen Stellen, wie auf dem Gebiet der "IT" in quasi allen Belangen üblich, schlicht die technische Kompetenz fehlt um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Interessant in diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das BSI, die einzige staatliche Stelle neben MAD und BND die ich für halbwegs kompetent halte, seit Jahren den Bürgern wirksame Schutzmechanismen in der modernen Daten- und Kommunikationslandschaft empfielt. Es bleibt abzuwarten, ob der staatliche Kontroll- und Überwachungswahn nicht doch noch derart groteske Formen annimmt, dass, wie schon in den 90er Jahren angedacht oder in anderen Ländern durchgeführt, Kryptographie per Gesetz verboten wird oder, was wahrscheinlicher ist, das Installieren einer staatlichen Backdoor zur Pflicht wird, da man so die Kryptographie und Steganographie weitestgehend aushebelt. In diesen wilden Zeiten wird das Undenkbare denkbar.
Wie es schon vor einiger Zeit durch die Presse ging, erwägen ebenso wie die schweizer auch die deutschen Exekutivbehörden den Einsatz von Schadsoftware zur "Verbrechensbekämpfung". Dass dabei in Deutschland ein solches Vorhaben keine juristische Grundlage besitzt und selbst eine legislative Legitimation unwahrscheinlich sein dürfte, scheint dabei nicht weiter zu stören. Zum Glück kann der "gläserne Bürger" sich aber darauf verlassen, dass den staatlichen Stellen, wie auf dem Gebiet der "IT" in quasi allen Belangen üblich, schlicht die technische Kompetenz fehlt um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Interessant in diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das BSI, die einzige staatliche Stelle neben MAD und BND die ich für halbwegs kompetent halte, seit Jahren den Bürgern wirksame Schutzmechanismen in der modernen Daten- und Kommunikationslandschaft empfielt. Es bleibt abzuwarten, ob der staatliche Kontroll- und Überwachungswahn nicht doch noch derart groteske Formen annimmt, dass, wie schon in den 90er Jahren angedacht oder in anderen Ländern durchgeführt, Kryptographie per Gesetz verboten wird oder, was wahrscheinlicher ist, das Installieren einer staatlichen Backdoor zur Pflicht wird, da man so die Kryptographie und Steganographie weitestgehend aushebelt. In diesen wilden Zeiten wird das Undenkbare denkbar.
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